Urlaub an der Costa Blanca

Die Costa Blanca (= weiße Küste) in der spanischen Provinz Alicante trägt ihren Namen mit Recht, denn weiß ist hier die dominierende Farbe sowohl bei den Häusern der Fischerdörfer als auch bei den kilometerlangen Sandstränden. Der rund 150 km lange Abschnitt der südöstlichen Mittelmeerküste Spaniens reicht vom „Cabo de la Nao“ bei Denia im Norden bis zum „Cabo de Palos“ östlich von Cartagena im Süden, er trägt auch die Bezeichnung „Golf von Alicante“. Aufgrund des milden mediterranen Klimas mit einem Jahresdurchschnitt von 18-19 °C und der weitläufigen Strände ist die Costa Blanca seit langem ein bevorzugtes Urlaubsziel für Sonnenanbeter und Wassersportler v.a. aus den mittel- und nordeuropäischen Ländern; die sehr hohe Wasserqualität entlang der gesamten Küste hat vielen Stränden die blaue Flagge der EU eingebracht. Der feine Sand ist ein idealer Untergrund z.B. für Beachvolleyball oder Beachsoccer, der Strand „San Juan“ bei Alicante gilt dafür als ein Aushängeschild für ganz Spanien; die einzigen Kiesstrände findet man bei Altea und Javea im Norden. Neben Baden, Tauchen und Segeln ist Surfen hier der beliebteste Freizeitsport, wegen der guten Winde bevorzugen die Surfer den nördlichen Teil der Costa Blanca bei Denia („Playa de Les Marines“).

Entlang der Küstenlinie liegt eine Reihe von Orten mit ganz unterschiedlicher Prägung; dies reicht vom ruhigen Fischerdorf über kleine Städtchen (z.B. Santa Pola) bis zu den Touristenzentren wie Alicante oder Benidorm. Überall jedoch gibt es eine mehr oder weniger gut erhaltene Altstadt oder eine Wehranlage zu besichtigen, typisch sind auch die historischen Wachtürme zum Schutz vor Piratenangriffen. Sehenswerte Städte sind Moraira, Denia und Villajoyosa, auch die Kirchen von Altea und Javea lohnen einen Besuch ebenso wie die Dörfer Jalon und Murla im bergigen Hinterland oder die Stadt Elche (Weltkulturerbe). Als Abwechslung zum Strandurlaub bietet sich ein Ausflug zu den Salzlagunen von Torreviejo oder zur Aussichtsplattform auf dem „Penón de Ifach“ an; dieser 332 m hohe Felsen im Meer vor der Stadt Calpe ist das Wahrzeichen der Region und nur über einen sehr schmalen Pfad zu erreichen – der Ausblick ist jedoch die Anstrengung wert.

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Urlaub Ruegen

Rügen ist die größte deutsche Insel. Wohl die meisten Urlauber haben das romantische Bild von Caspar David Friedrich im Kopf. Tatsächlich sind die Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund das beliebteste Ausflugsziel. Doch auch Kap Arkona sollte man besuchen. Der Blick über Steilküste und Ostsee ist atemberaubend. Viele Feriengäste verbinden ihren Rügenurlaub mit einem Tagesausflug nach Hiddensee. Für Stippvisiten empfiehlt sich die Fahrt mit dem Schnellboot. Doch Hektik ist eigentlich fehl am Platz auf dem autofreien Eiland. Deshalb sollte man sich mehr als einen Tag Zeit nehmen, um wie einst Gerhard Hauptmann die kleinste Ostseeinsel gemächlich zu Fuß zu erwandern. Das ist auch auf Fehmarn möglich. 170 Kilometer Wanderwege machen diese Urlaubsinsel in Schleswig-Holstein zu einem Paradies für Naturfreunde. Belebter geht es im Inselnorden zu, wo von Puttgarden aus die Fähren der Vogelfluglinie nach Skandinavien ablegen.

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Strandurlaub Ostsee

Eines haben alle vier Ostseeinseln gemeinsam. Sie gehören zu den sonnenreichsten Orten in Deutschland. Das macht sie zu idealen Reisezielen für Strandurlaub oder Kururlaub. Viele Menschen vertragen das milde Klima der Ostseeküste besser als die reizhaltige Nordseeluft. Daher hat die Badekultur auf Rügen und Usedom lange Tradition. Bestes Beispiel dafür sind malerische Villen im Stil der Bäderarchitektur. Ebenso wie die alten Seebrücken wurden die Kurhäuser aufwändig restauriert. Sie zieren die Rügener Seebäder Binz, Sellin, Baabe und Göhren ebenso wie die berühmten Kaiserbäder Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf auf Usedom. Auf Rügens Schwesterinsel werden Kuren und Wellness groß geschrieben. Wassersportmöglichkeiten gibt es an der Ostseeküste, am Achterwasser und Stettiner Haff. Naturfreunde finden auf der Halbinsel Gnitz, in der Mellenthiner Heide und im Lieper Winkel ursprüngliche Landschaften und beschauliche Dörfer, die man am besten per Rad entdeckt. Kunstfreunde schwärmen von den jährlichen Vineta-Festspielen in Zinnowitz oder radeln auf den Spuren von Lyonel Feininger ins benachbarte Świnoujście. Das ehemalige Swinemünde liegt im polnischen Teil der Insel, ist Endstation der Usedomer Bäderbahn, und nirgendwo sonst in Deutschland reist man so einfach in unser Nachbarland wie hier.

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